Sorry, not allowed ...

Winterwonderland

Es war einmal…

 kühl, kalt und ohne Schnee (mitten in der Stadt), als 2 Fotografen im warmen sassen und sich in Gedanken im Sommer schwelgten. Wie aus der Pistole geschossen sagte der eine zum anderen: „Komm, lass uns winterliche Bilder fotografieren gehen.“ Der andere (das war ich) mässig begeistert von der Kälte: „Ja, leider hat es keinen Schnee in der Stadt.“ Innerlich dachte ich mir nur so; ach wie gut – kann ich in der Wärme bleiben und … „Dann fahren wir in die Höhe…“, sagte der Andere. Immer noch in Gedanken im gemütlichen Wohnzimmer sagte ich: „Ja…“.  Im gleichen Moment schossen mir die Szenarien durch den Kopf für welche ich soeben zugesagt habe. Kurz entschlossen (dass ich nicht allein mit dem Schicksal bin) noch einen weiteren „Winter“-Fotografen eingeladen.

Kurze Zeit später…

sass ich dann tatsächlich früh morgens im Auto… in die Berge… zum Schnee – bereits der Weg von der Haustüre bis zum „Winterhöllen-Gefährt“ war doch sehr ungewohnt: 

  • Winterschuhe nicht gebunden
  • Schal nur halb umgeworfen
  • Jacke natürlich nicht zu
  • Fotorucksack sau schwer
  • Kein Frühstück

An der Talstation angekommen stiegen wir dann in die Gondel welche uns dem kalten Pulver näherbringen soll. Oben angekommen stapften dann 3 Fotografen ihren Weg durch den Tiefschnee. Meine Begeisterung hielt sich sehr in Grenzen: kalt, kälter, arschkalt… Nach einem kurzen halbstündigen Fussmarsch (wo wir kaum vom Fleck kamen) ergaben sich dann die ersten Motive:The NextGEN gallery with ID/slug: 2 does not exist or is empty.
Die Laune besserte sich und wir stampften tapfer weiter (die einen mehr, die anderen weniger) durch den Schnee / -Dünen / – Berge…

Als es dann geschah…

und ich mich zu unserer Wanderroute äussern musste (im Nachhinein stellte sich dies als schwerwiegender Fehler heraus). Geplant war, dass wir um den Trübsee laufen. Da mir jedoch der Rundweg für eine 2h Wanderung ein Bisschen zu kurz vorkam, gingen wir, anstatt wie vorgehsehen dem Rundweg entlang, einfach Links… Um uns herum alles weiss. Zum Glück dachte ich am Morgen noch an die Sonnenbrille – man will ja nicht Schneeblind werden. Dumm nur, wenn die immer noch am selben Ort liegt wie am Morgen. Nichts ahnend stapfte ich weiter und suchte auch im Schnee immer wieder meine geliebten Linien:
The NextGEN gallery with ID/slug: 3 does not exist or is empty.

3h später kamen wir dann an einer kleinen Luftseilbahn an. Nach kurzem umsehen stellte ich fest: Hier geht’s nur mit der Bahn weiter. Wir fragten uns alle: Wo fährt die bloss hin? Es gab dann 2 Möglichkeiten:

  • den steilen Rückweg antreten
  • die Luftsteilbahn ins Ungewisse nehmen

An dieser Stelle sei gesagt, dass mir beides nicht sehr zusagte. Weder den gleichen Weg zurück; noch die Fahrt ins Ungewisse.  Mit mulmigem Gefühl stieg ich in die Gondel und die Fahrt ging los. 2 der 3 Fotografen war die Fahrt nicht so geheuer – dem 3. hats Spass gemacht. An der Station angekommen, stellte sich heraus, dass wir vom Trübsee zum Untertrübsee „gondelten“. So, da waren wir nun also – im Nirgendswo mit einem Bergrestaurant. Also erstmal dahin und dann den weiteren „Plan“ besprechen.

Die Entscheidung ist gefallen…

und wir bereiteten uns auf den Rückweg nach Engelberg vor. Ich meinte noch (oder war es google map):“In 1 Stunde sind wir unten.“ Da lachte die Bardame nur so. Ich dachte mir dabei nicht viel (schwerer Fehler wie sich herausstellte). Wir marschierten abermals los und nach 1h kamen wir an eine Kreuzung. Nicht eine solche wie Du dir vorstellst:

  • 1 Weg nach Norden, angeschrieben mit Engelberg
  • 1 Weg nach Osten, angeschrieben mit Engelberg
  • 1 Weg nach Süden, angeschrieben mit Engelberg
  • 1 Weg nach Westen, angeschrieben mit Engelberg

Ein Bergführer zeigte uns dann den besten Weg zum Fotografieren. Abermals stapften wir los:

The NextGEN gallery with ID/slug: 4 does not exist or is empty.

Nach 3 weiteren Stunden war der Abstieg vom Trübsee nach Engelberg geschafft. Überglücklich über die Sichtung der Zivilisation, den Rückblick auf den Berg, die geleistete Wanderung begaben wir uns auf die Rückfahrt in die Stadt – ohne Schnee…

Trotz all meinem Gegrummel zogen mich meine 2 Freunde stets mit durch den Schnee und motivierten mich (um den Fotos willen). Allem in allem war es ein unvergesslicher Ausflug mit den Beiden – danke!

Impressionen

The NextGEN gallery with ID/slug: 5 does not exist or is empty.

 

Schreib einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden .